Darmstädter Echo
20.08.2011
peak personal training ist dabei mit
sightjogging FFM

DuMont Bild Atlas Frankfurt 2011
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Der "INSIDER-TIPP"
PRINZ Dezember 2010
"Die 50 Besten" ... in Frankfurt
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Die außergewöhnlichste Fitness-Idee


PRINZ TOP Guide 2010


MAIN feeling, Winter 2009


Fit for Fun, 15.08.2009:

FR-Online, 17.02.2009

der außerdem als
Lauftrainer arbeitet und eine eigene Firma rund um
"Personal Training" betreibt.
Die Idee des gemeinsamen Laufens steht bei Gondorfs
"Sightjogging" im Mittelpunkt. In der Zeitung las er von
einem entsprechenden Angebot in Mainz, und sofort war dem
Sportbegeisterten klar: "Das muss in Frankfurt auch her."
Inzwischen findet er es sehr spannend, "so etwas
Einzigartiges in der Stadt" anzubieten und dabei auch noch
Spaß und ein gutes, fast freundschaftliches Verhältnis zu
seinen zahlenden Mitläufern zu haben.
Wer mit Gondorf morgens oder abends laufen geht, wird im
Hotel abgeholt, zahlt bis zu 60 Euro und kann sicher sein,
dass der Trainer kein starres Programm durchzieht.
"Geschäftsleute kommen oft rasch auf ganz private Themen zu
sprechen, und per Du ist man ohnehin ganz schnell", freut
sich Gondorf. Fast sei es so, als gehe man mit guten
Freunden laufen - und wie sonst könne man sich besser von
einem anstrengenden Arbeitstag erholen?
Kompaktes Kennenlernen
Lachend berichtet der Berufsjogger von einem Kunden, der
seit kurzem in Frankfurt wohnt und die temporeiche
Stadtführung nutzt, um seine neue Heimat "kompakt"
kennenzulernen. "Er kennt keine Laufstrecken und muss viel
arbeiten, da komme ich wie gerufen." Noch faszinierter aber
ist Gondorf von zwei befreundeten Ehepaaren aus den
Niederlanden, die seit über zehn Jahren zum Frankfurter
Weihnachtsmarkt kommen. Im vergangenen Winter haben sie
sich vom 32-Jährigen im Laufschritt durch die ihnen
eigentlich längst vertraute Stadt führen lassen und danach
entschieden, dies "in Zukunft als festen Programmpunkt in
ihren Weihnachtsaufenthalt aufzunehmen."
Zur Joggingstrecke hier lang
Übermäßig fit muss man für die fünf bis sieben Kilometer
langen Strecken nicht sein. Läuft jemand sehr langsam, so
wird die Route spontan etwas verkürzt. Und auch Wind und
Wetter beeinträchtigen das Angebot nicht. "Im Winter sind
wir bei Schnee und Regen gelaufen", erinnert sich der
Frankfurter. Dennoch freue er sich auf die Sommermonate, in
denen man auch "abends um acht oder neun noch mal
loslaufen" könne.
Dann will der Sportler auch verstärkt versuchen, Hotels für
sein Angebot zu begeistern - denn die müssen mitspielen, um
möglichst viele Reisende auf das "Sightjogging" aufmerksam
zu machen. Wer jedoch nicht mitspielt, ist die Stadt
Frankfurt. Tim Gondorf berichtet: "Die Stadt ist an einer
Kooperation nicht interessiert und sieht mich als
Konkurrenz zu ihren eigenen Führungen. Das Konzept kommt
nicht von ihnen, also wollen sie es nicht."
(dpa)
Wellness & Gesundheit, 01.10.2008

Sightjogging bei YouTube, 10.12.2007:

RTL 2 News, 9.12.2007:
RTL Beitrag, 3.12.2007:

Frankfurter Rundschau, 15.11.2007:
Eins, zwei,
drei im Sauseschritt
Tim Gondorf zeigt eiligen Reisenden beim "Sightjogging" in
einer Stunde alles Wichtige der Stadt
VON ANNEGRET SCHIRRMACHER
Aus dem Frühstücksraum des Main Plaza Hotels duftet es noch
nach Toast, da ist er schon wieder unterwegs. Tim Gondorf
joggt am Mainufer entlang und plaudert bei Nieselregen und
kühler Brise am Fluss mit seiner Begleiterin. Nur die
schwarze Aufschrift "sightjogging" auf seiner neongelben
Weste verrät, dass Gondorf beruflich unterwegs ist. Er ist
Frankfurts erster joggender Fremdenführer.
"Sightjogging" nennt sich jetzt auch am Main, was in Rom,
New York und Berlin schon zum Touristenalltag gehört. Dort
wie hier buchen Geschäftsreisende oder Spaßbesucher der
Stadt ihren "personal trainer" für eine Stunde und schlagen
so mindestens zwei Fliegen mit einem Turnschuh: "Sie können
in fremder Umgebung ihre Runde joggen und erfahren dabei
noch etwas über Frankfurt", erzählt Gondorf, ohne im
Geringsten aus der Puste zu kommen. "Oft reden die Kunden
dazu noch gerne mit jemand über den stressigen Tag auf der
Messe, bei Verhandlungen oder über Ärger in der Familie",
so der Profisportler mit Trainerlizenz. Dazwischen zeigt
Gondorf mal nach links aufs Städel, lobt die Meisterwerke
und die Kunstschule, joggt mit einem oder höchstens vier
Begleitern über den Holbeinsteg Richtung Hauptbahnhof und
erklärt Holländern oder Amerikanern, warum das gläserne
Hochhaus auf dem Weg dorthin "Geripptes" heißt.
Oberstes Trainingsziel ist dabei nicht, den Kunden maximal
fit zumachen. "Ich will, dass meine Gäste sich hinterher
gut fühlen und etwas Schönes erlebt haben", erklärt er
seine Philosophie. Das kann bei ehrgeizigen Mitläufern
heißen, dass "ich sie einen Schritt vor mir wieder am Hotel
ankommen lasse, wenn das ihrem Ego gut tut". 80 bis 90
Prozent der Damen fragten dagegen nach Ernährungstipps. "Da
muss ich dann hin und wieder die Aufmerksamkeit doch auf
die Gebäude zurück lenken."
Der 31-Jährige zieht jetzt an der Münchener Straße an
Junkies, Bankern und einem frierenden Polizisten vorbei und
nimmt nach der Taunusanlage noch "Bull and Bear" samt Tipps
für Besucherführungen in der Börse mit. Seine acht Wochen
alte Firma "peak personaltraining" ist dort zwar noch nicht
notiert, doch die Sterne stehen nicht schlecht für den
31-Jährigen. Ab
Januar ist er Lauftrainer in der Triathlon-Abteilung bei
Eintracht Frankfurt. "Viele Gäste sind erstaunt,
dass sie bei zügigem Tempo in einer Stunde in Frankfurt
alles Wichtige gesehen haben", berichtet der Fremdenführer
dann beim Dehnen am Mainufer. Dass sie dafür 60 Euro für
die Einzelstunde bezahlen, empfänden sie als angemessen, so
Gondorf, zumal Berliner Kollegen 80 Euro, New Yorker bis
120 Dollar verlangten. Der Regen hat aufgehört, der Tag
kann beginnen.